Über uns

“Musik erleben” ist meine Leidenschaft
Beispiele von technischen Fehlentwicklungen, die schon korrigiert sind
Der analoge Plattenspieler ist wieder das Maß der Dinge

Wir konzentrieren uns nun auf den Lautsprecher
Was ist falsch gelaufen in der Lautsprecherentwicklung?

1.) Die Leistungsangabe in Watt
2.) Form und Größe
3.) Die Frequenzweiche
4.) Material und Aufbau des Gehäuses
5.) Die Koax-Technik

“Musik erleben” ist meine Leidenschaft seit über 30 Jahren.

Als gelernter Toningenieur arbeite ich seit dieser Zeit in vielen Bereichen der professionellen Tontechnik, beim Fernsehen und als Lautsprecherentwickler.

Mein ganzes Know-how und meine Begeisterung fokussiere ich nun, unter dem Leitsatz “Musik erleben”, in einer Manufaktur, die das Ziel verfolgt sich auf das wirklich Wesentliche in der Audiotechnik zu konzentrieren.
Das bedeutet alle Techniken und technischen Ansätze der Audiotechnik in den letzten 40 Jahren zu untersuchen und vorbehaltlos zu bewerten.
Der Grund für eine solch drastische Vorgehensweise ist die Erkenntnis, dass sich in den letzten 40 Jahren viele technischen Konstruktionen durchgesetzt haben, nur weil sie sich werbetechnisch am reißerischsten darstellen ließen, nicht weil sie tatsächlich besser waren.

Für mich zählt nur der Klang

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Beispiele von technischen Fehlentwicklungen, die schon korrigiert sind

Vor ca. 15 Jahren wurde von kleineren Manufakturen die Röhre wiederentdeckt.
Heute ist praktisch unumstritten, dass ein guter Röhrenverstärker klanglich dem Transistor überlegen ist. Die klangliche Überlegenheit von Röhrenverstärkern hat selbst eingefleischte Transistorenentwickler zum Umdenken gezwungen. Heute versucht die Transistorfraktion röhrentypische Schaltungsdetails zu übernehmen, um Transistorverstärker klanglich näher an die Röhre zu bringen.
Heute wird selbst in der Studio-Aufnahmetechnik wieder die Röhre eingesetzt, immer dann, wenn es um die größtmögliche Qualität geht.

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Der analoge Plattenspieler ist wieder das Maß der Dinge...

...an dem sich heute der “Vinyl-Nachfolger” CD-Player messen muß.
Die ersten CDs, Anfang der 80er Jahre, klangen schauderhaft, wurden aber von der Fachpresse damals als klanglich besser dargestellt.
In Wirklichkeit war nur das Handling einfacher und durch die Digitaltechnik konnte das Rauschen minimiert werden. Der Klang aber war eindeutig schlechter.

Bei den CD-Playern verhält es sich wie bei den Transistorenverstärkern. Heutige Spitzenplayer kommen so langsam immer näher an die Analogschallplatte heran, ohne sie vermutlich jemals wirklich zu übertreffen.

Leider wird die Digitaltechnik heute in der Main-Stream-Massenaufnahmetechnik grundsätzlich eingesetzt. Sehr häufig von Leuten, die wenig Feingefühl dafür besitzen und die Aufnahme so oft durch digitale Effektgeräte jagen, bis jegliche Authensität verschwunden ist.
Heutige “digital remasterte” CDs von alten Vinylaufnahmen klingen meistens klar schlechter wie das Original, nur eben mit weniger Rauschen.

Mittlerweile weiß man, daß die CD selbst in der Lebensdauer einer Vinylplatte oder dem Magnetband unterlegen ist - die CD verliert mit den Jahren ihre Information.

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Wir konzentrieren uns nun auf den Lautsprecher

Jetzt wird erkannt, daß im Lautsprecherbau ebenfalls ein langer technischer Irrweg gegangen wurde, der zur eintönigen Konformität führte, und wie bei den Transistorverstärkern der 70er - 80er Jahre, im künstlichen Einheitsklang endete.

Die Wiedergabefähigkeit sehr vieler heutiger Lautsprecher ist weiter weg von der natürlichen Authensität als je zuvor...

...und wieder sind es kleinere Manufakturen, die die eingefahrenen Regeln in Frage stellen und Lautsprecher entwickelt haben, die den Irrweg der letzten 40 Jahre Lautsprecherentwicklung deutlich aufzeigen.

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Was ist falsch gelaufen in der Lautsprecherentwicklung?

1.) Die Leistungsangabe in Watt

Das ist eines der anschaulichsten Beispiele, wie die Qualität eines Lautsprechers verschlechtert wird, um eine besonders leicht zu vermarktenden Prospektwert zu vergrößern. Es liest sich eben gut, wenn eine schuhschachtelgroße Lautsprecherbox 1000 Watt “Leistung besitzt”.

Tatsache ist, die Leistungsangaben stimmen heute nicht annähernd mit der Wirklichkeit überein. Viel schlimmer sind jedoch, die tatsächlich unternommenen Bemühungen, die Leistung eines Lautsprecherchassis zu steigern.

Die gesamte Leistungsabgabe eines Verstärkers fließt durch die Schwingspule des Lautsprechers. Das ist ein, sehr vereinfacht dargestellt, von hinten an der Lautsprechermembrane angebrachtes Röhrchen, mit einigen cm Durchmessern, über das Drahtwindungen gewickelt sind.
Diese Schwingspule ist genau im Luftspalt des Lautsprechermagneten angeordnet und bewegt die Membrane im Takt des durchfließenden Verstärkerstromes.

Diese Grundkonzeption des Lautsprechers verlangt nun, als eine der wichtigsten Forderungen, einen möglichst kleinen Luftspalt im Magneten, damit die Lautsprechermembran möglichst schnell und verzögerungsfrei dem Verstärkersignal folgen kann.

Um die Leistung zu erhöhen, müssen jetzt mehr Drahtwindungen auf die Schwingspule gewickelt werden. Dafür muß der Luftspalt im Magneten vergrößert werden, was eine klare Verschlechterung des dynamischen Verhaltens nach sich zieht - und das völlig umsonst, weil dadurch auch der Wirkungsgrad des Lautsprechers sinkt. Damit kann die Leistungserhöhung gar nicht in mehr Pegel umgesetzt werden.

Ein auf 300 Watt modifizierter Lautsprecher spielt mit 300 Watt Leistungszufuhr nicht lauter wie das Ausgangsmodell mit 100 Watt.
Das “tolle” 300W - “High-Tech-Chassis” spielt aber deutlich lahmer, weil es 300 Watt Dynamikunterschied vom Verstärker benötigt um den gleichen Dynamiksprung zu erzeugen wie das Ausgangsmodell mit 100W. Das modifizierte Chassis spielt erst lebendig bei großen Lautstärken.

Aber:

Der Vorteil eines wirklich gut konstruierten Lautsprechers ist, daß er auch leise hinreißend spielt, mit allen feinen Schattierungen der Musik.

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2.) Form und Größe

Der Tribut an die Wohnungseinrichtung und den Hausfrieden haben in den letzten Jahren die Lautsprecher immer kleiner und schmaler werden lassen. Es versteht sich praktisch von selbst, dass das nur auf Kosten der Klangqualität möglich ist.

Musik ist etwas Wunderbares und in der heutigen hektischen Zeit eine der ganz wenigen Möglichkeiten sich, quasi auf Knopfdruck, zu entspannen und in eine faszinierende Welt einzutauchen.

Ich finde das ist Grund genug die Lautsprecher nicht hinter dem Vorhang zu verstecken, sondern bewußt eine Zone in der Wohnung zu schaffen, die eine vernünftige Aufstellung der Lautsprecher und Anlage ermöglicht - wenn das nicht möglich ist muß eben ein Musikzimmer her.

Die Kompaktheit des Lautsprechers hat natürlich Grenzen. Eine 10cm breite Lautsprechersäule kann auch leise keinen großen Klangkörper richtig wiedergeben.
Die Breite der Schallwand bestimmt die untere Grenzfrequenz, ab der die Wiedergabe eines Tons schlagartig gebeugt wird.
Schmale Schallwände haben deshalb eine blutleere, körperlose Wiedergabe zur Folge.

Die gesamte Größe der Box bestimmt die Tieftonfähigkeit, die noch mühelos und leichtfüßig möglich ist, vergleichbar mit dem Hubraum eines Automotors:
Ein hubraumstarker Motor mit großem Drehmoment fährt erheblich müheloser, ansatzlos und locker, auch oder gerade bei sehr kleinen Geschwindigkeiten.

Eine Lautsprecherbox, die authentische Wiedergabe ermöglicht und auch leise gleich gut spielt, muß größer sein als die heutigen Design-Lautsprecher.
Unsere Lautsprecher sind groß, aber nur so groß, dass diese Klangfaszination erreicht wird.

Betrachten Sie den Lautsprecher als Einrichtungsgegenstand, der ein grandioses Hobby ermöglicht: die Musik

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3.) Die Frequenzweiche

Die Lautsprecherweiche trennt das Gesamt-Frequenzspektrum in Tiefton und Mittel-Hochtonanteile auf und weist das Frequenzband den Lautsprecherchassis zu.

Die Weiche hat mindestens den gleichen Einfluß auf den Klang wie die Lautsprecherchassis selbst.

Nur höchstwertige Bauteile, die speziell für diesen Einsatzzweck hergestellt werden, dürfen eingesetzt werden, damit keine Klangverfälschungen auftreten. Das ist allgemein bekannt und anerkannt.

Leider endet die Frequenzweiche bei vielen Lautsprecherkonstruktionen in einer furchterregenden Vielzahl von Spulen, Saugkreisen und Widerständen für die Pegelanpassung. Genau das ist das Problem.

Mit jedem Bauteil in der Weiche, geht man die Gefahr ein, das Signal zu verfälschen!

Mit jedem Bauteil in Reihe zum Lautsprecher, also Spulen, Kondensatoren und sehr stark auch Widerstände, nimmt die Schnelligkeit und mühelose Ansprache des Lautsprechers ab. Das Ziel muß also sein, mit möglichst wenigen Bauteilen eine perfekte Trennung und Anpassung zu erreichen.

Es ist vergleichsweise einfach, heute eine komplexe Weiche mit vielen Bauteilen zu entwickeln - das erledigen heute Computerprogramme.
Viel schwieriger ist es Bauteile einzusparen, ohne die perfekte Trennung und Anpassung zu gefährden.

Für jedes einzusparende Bauteil kostet es viele 100 Stunden Entwicklerarbeit und Hörvergleiche. Der Lohn dafür ist, einen Lautsprecher als Gesamtkonstruktion, der, wie schon erwähnt, die Fähigkeit besitzt auch leise optimal zu spielen, und diese Fähigkeit durch die Frequenzweiche nicht verliert!

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4.) Material und Aufbau des Gehäuses

Aufwendige Untersuchungen von Dynavox haben ergeben, dass sich durch die Gehäusekonstruktion bzw. den Gehäuseaufbau extreme Unterschiede hinsichtlich der Wiedergabequalität ergeben. Hierbei handelt es sich nicht um Marginalien. Dei Klangunterschiede waren weit größer als vermutet.

Das Besondere daran ist, dass der bis jetzt allgemein verfolgte Grundsatz “je steifer je besser” falsch ist. Hohe Masse speichert viel Energie und beruhigt sich nur langsam.

Versuchsreihen haben deutlich gezeigt, dass gerade das heute meistens verwendete MDF-Holz am enttäuschendsten abschnitt. MDF klang muffig, träge, breiig und tot.

Spanplatte, Multiplex oder natürlich spezielle Materialien, die die Schwingungen aufnehmen, klingen erheblich besser.

Die Verwendung von MDF-Holz hat sich praktisch “eingeschlichen”, weil aus MDF besonders vielfältige Formen und Rundungen geschliffen werden können, die Konturenverarbeitung ist einfach und edel machbar.

MDF wurde aus Designgründen immer häufiger verwendet, ohne dass das Material in Versuchsreihen akustisch untersucht wurde.

Mit der logisch klingenden Formel “was sehr edel aussieht, klingt auch gut” werden praktisch alle heutigen High-End Lautsprecher verkauft.

Wenn an solchen tatgedämpften MDF-Lautsprechern bei der Vorführung 1000 Watt Verstärkerboliden angeschlossen werden und richtig laut gehört wird, klingt es auch spektakulär, aber wie gesagt, bei leisen Lautstärken.....

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5.) Die Koax-Technik

Beim Koax-Lautsprecher sind die Tiefton- und Hochtonchassis ineinander verschachtelt aufgebaut, das Hochtonschassis sitzt in der Mitte des Tieftonkonus.

Diese Technik ist kompliziert und aufwendig, besitzt aber den sehr großen Vorteil, daß alle Frequenzen von einem Punkt des Lautsprechers aus in den Raum gestrahlt werden. Damit sind keine unterschiedlichen Laufzeiten von Tiefton und Hochtonlautsprecher vorhanden, wie diese bei konventionell aufgebauten Mehrwegelautsprechern durch die übereinander angeordneten Chassis auftreten, die zwangsläufig unterschiedliche Wegstrecken zum Ohr zurücklegen müssen.

Im Hochtonbereich sind die Schallwellenlängen nur wenige cm groß, so daß durch unterschiedliche Wegstrecken ab wenigen cm Auslöschungen auftreten, die den Gesamtklang beeinträchtigen. Dieser Effekt ist mal mehr mal weniger vorhanden, selbst wenn man direkt vor einem Mehrwegelautsprecher sitzt und nur den Kopf hin und her bewegt ändert sich das gesamte Klangbild.

Die Koax-Technik ist schon immer anerkannt, wird aber nur selten eingesetzt, weil diese Konstruktionen sehr sorgsam entwickelt und aufwendig aufgebaut sein müssen, um einen linearen Frequenzgang zu erreichen.

Wirklich hochwertige Koax-Konstruktionen bieten eine vollkommen geschlossene, homogene Wiedergabe mit bestmöglicher Durchhörbarkeit. Deshalb werden solche Lautsprecher auch traditionell im Studiobereich eingesetzt.

Im direkten Vergleich klingen konventionelle Mehrwegelautsprecher zerrissen und künstlich, was auch zu verstehen ist, da der Klang eines Instruments aus verschiedenen Chassis aus unterschiedlichen Entfernungen auf das Ohr trifft.

Deshalb beschäftige ich mich gezielt mit Koax-Konstruktionen

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Danke für das Durchhaltevermögen beim Durchlesen.
Ich hoffe, daß ich Ihnen die Fehlentwicklung des Lautsprecherbaus verständlich erläutern konnte, denn genau an diesen Punkten unterscheiden sich unsere Lautsprecher von allen anderen.

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